Der Graf von Monte Cristo cover
Adventure stories Wichtige Zitate

Der Graf von Monte Cristo

Passagen aus der klassischen Literatur, zu denen man gerne zurückkehrt.

Dumas, Alexandre · 1998 · 25 min

Diese quellengetreuen Passagen sind dem gemeinfreien Text entnommen und mit prägnanten Lesehinweisen versehen.

Zitate

„‚Villefort’, sagte Seine Majestät, ‚ist ein junger Mann von großem Urteilsvermögen und Klugheit, der in seinem Beruf gewiss eine bedeutende Rolle spielen wird; er gefällt mir sehr, und es hat mich außerordentlich gefreut zu hören, dass er demnächst der Schwiegersohn des Marquis und der Marquise de Saint-Méran werden soll. Ich hätte die Verbindung selbst empfohlen, wenn der edle Marquis mir nicht zuvor gekommen wäre, indem er um meine Zustimmung bat.’“

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Diese direkte Wiedergabe der wohlwollenden Bemerkungen des Königs über Villefort unterstreicht die engen Verbindungen des jungen Staatsanwalts zum Hof und den strategischen Wert seiner bevorstehenden Heirat in eine angesehene Adelsfamilie, die für seinen gesellschaftlichen und politischen Aufstieg von zentraler Bedeutung ist. (Kapitel 6: Kapitel 6. Der Stellvertretende Procureur du Roi)

Zitate

„Dantès leistete keinen Widerstand; er war wie ein Mensch in einem Traum; er sah Soldaten am Ufer aufgestellt; er wusste undeutlich, dass er eine Treppe hinaufstieg; er war sich bewusst, dass er durch eine Tür trat und dass sich die Tür hinter ihm schloss; doch alles verschwommen wie durch einen Nebel.“

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Diese Passage fängt Edmond Dantès’ tauben Schock und seine Desorientierung unmittelbar nach seiner Verhaftung ein, da die plötzliche, unvorstellbare Wendung der Ereignisse ihn seine Umgebung nur in einem verschwommenen, traumartigen Zustand wahrnehmen lässt. (Kapitel 8: Kapitel 8. Das Château d’If)

Zitate

„Sire, ich bin so schnell wie möglich nach Paris gekommen, um Eure Majestät zu informieren, dass ich in der Ausübung meiner Pflichten nicht eine alltägliche und unbedeutende Verschwörung entdeckt habe, wie sie täglich in den unteren Schichten des Volkes und im Heer angezettelt wird, sondern eine tatsächliche Verschwörung – einen Sturm, der nichts Geringeres als den Thron Eurer Majestät bedroht.“

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Dies ist Villeforts dringende einleitende Warnung an König Ludwig XVIII., in der er bekräftigt, dass die von ihm aufgedeckte bonapartistische Bedrohung eine ernste, existenzielle Verschwörung gegen die Monarchie ist und nicht ein geringfügiger, gewöhnlicher Aufstand. (Kapitel 10: Kapitel 10. Das Kabinett des Königs in den Tuilerien)