The Enchanted April von Elizabeth Von Arnim ist eine Feier der Verwandlung, der Schönheit und der erlösenden Kraft, über die Grenzen des vertrauten Lebens hinauszutreten. Der 1922 erstmals veröffentlichte Roman folgt vier unterschiedlichen englischen Frauen, deren Reise zu einer mittelalterlichen italienischen Burg während des Monats April zu einer Reise der Selbstentdeckung und eines unerwarteten Glücks wird.

Eine Anzeige und eine heimliche Sehnsucht

Die Geschichte beginnt in Hampstead, wo Mrs. Rose Arbuthnot – eine geachtete Persönlichkeit ihrer Gemeinde, bekannt für wohltätige Werke und praktische Weisheit – auf Mrs. Wilkins trifft, eine impulsive Frau, die eine beunruhigende Macht besitzt, andere zu beeinflussen, obwohl sie selbst ein scheinbar unbeständiges Wesen an den Tag legt. Ihre Begegnung erfolgt über eine Anzeige für die Vermietung eines italienischen Schlosses in San Salvatore, einer mittelalterlichen Festung mit Blick auf das Mittelmeer. Diese scheinbar harmlose Begegnung setzt eine Kette von Ereignissen in Gang, die das Leben beider Frauen auf Weisen verändern wird, die keine von ihnen voraussehen kann.

Mrs. Arbuthnot ist durch ihre Pflichten gegenüber ihrem Ehemann Frederick gebunden, einem Mann, dessen emotionale Distanz sie sich trotz ihrer edlen Grundsätze seelisch verkümmern lässt. Mrs. Wilkins hingegen lebt im Schatten eines Ehemannes, den sie als unfreundlich empfindet, gefangen in einer Ehe, die ihr wenig Wärme oder Verständnis bietet. Beide Frauen fühlen sich durch Umstände gefangen, denen sie nicht entkommen können, und beide erblicken in dieser Anzeige das Versprechen der Befreiung.

Die Vereinbarung und ihre Herausforderungen

Die mittelalterliche Burg San Salvatore, die einem Engländer namens Mr. Briggs gehört, erweist sich als weitaus kostspieliger, als beide Frauen es erwartet hatten. Bei sechzig Pfund für einen einzigen Monat – zusätzlich zu den Löhnen für die Dienerschaft, Verpflegung und Reisekosten – verschlägt es beiden schier den Atem. Erschwerend kommt hinzu, dass Mr. Briggs auf Referenzen von angesehenen Persönlichkeiten besteht, was ihr geheimes Vorhaben genau den Kreisen offenbaren könnte, die sie außen vor lassen möchten. Das Kapitel untersucht die unterschiedlichen Gründe, aus denen jede der Frauen ihre Pläne sowohl vor ihren Ehemännern als auch vor der Gesellschaft verbergen muss.

Statt ihren Traum aufzugeben, schmieden Mrs. Wilkins und Mrs. Arbuthnot eine kluge Strategie: Sie werden zwei weitere Frauen einladen, um die Kosten zu teilen, wobei sie sorgfältig Gefährtinnen auswählen, die sich den Preis leisten können und jene Art von kultivierter Gesellschaft verkörpern, die einem solchen Unterfangen angemessen ist. Lady Caroline Dester, genannt „Scrap“, und die betagte Mrs. Fisher stoßen zu dem Unternehmen hinzu und bringen ihre eigenen Geheimnisse, Sorgen und Erwartungen in die italienische Idylle mit, die sie erwartet.

Aufbruch und Befreiung

Kapitel 4 schildert die bangen Vorbereitungen und die emotional aufwühlende Reise der beiden Ehefrauen, die England in Richtung San Salvatore verlassen, und zeichnet ihre Verwandlung von schuldbeladenen, der Pflicht ergebenen Frauen zu befreiten Seelen, die sich der Freude nähern. Die Reise ist sorgfältig geplant: Mrs. Arbuthnot und Mrs. Wilkins werden am Abend des 31. März eintreffen, um dem Stigma des Aprilscherz-Tages zu entgehen, während Lady Caroline und Mrs. Fisher am 2. April nachfolgen. Dieses gestaffelte Eintreffen stellt sicher, dass sich das erste Paar bereits eingefunden hat, bevor die anderen als Gäste ankommen.

Während der Zug sie dem Kontinent entgegenträgt, fallen die Lasten ihrer englischen Verpflichtungen von den Frauen ab. Besonders Mrs. Wilkins scheint mit jeder Meile leichter zu werden, ihre natürliche Spontaneität tritt zutage, sobald die vertrauten Zwänge von Ehe und Häuslichkeit von ihr abfallen. Bis sie Italien erreichen, haben beide Frauen das Gefühl, in eine andere Welt einzutreten – eine, in der die Regeln, die ihr Leben bisher bestimmt haben, vielleicht nicht mehr gelten.

Ankunft in San Salvatore

Kapitel 5 schildert die Ankunft von Mrs. Arbuthnot und Mrs. Wilkins in ihrer gemieteten Villa, San Salvatore – eine Reise, die den erhofften Sonnenschein in ängstliche Dunkelheit verwandelt. Die Fahrt der beiden Frauen durch Norditalien entfaltet sich als eine Reihe von Enttäuschungen und Unannehmlichkeiten, doch ihre Begeisterung bleibt bemerkenswert ungebrochen. Selbst als sie mit Regen statt dem strahlenden Wetter konfrontiert werden, das sie erwartet hatten, finden sie Trost in der Tatsache, dass sie in Italien sind, wo selbst die Wolken ein anderes Licht zu tragen scheinen und jeder Niederschlag irgendwie authentischer wirkt als das englische Wetter.

Das Schloss selbst, das schließlich über gewundene Straßen erreicht wird, die immer wieder Blicke aufs Meer freigeben, übertrifft ihre Erwartungen. San Salvatore thront auf seiner Halbinsel, eine romantische Festung aus Stein und Eisen, die einem anderen Jahrhundert anzugehören scheint. Die Frauen nehmen ihre Zimmer mit der Ehrfurcht von Pilgern in Besitz, die einen heiligen Raum betreten, und spüren, dass der kommende Monat anders sein wird als alles, was sie bisher erlebt haben.

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