Alice's Adventures in Wonderland cover
Childhood vs. Adulthood

Alice's Adventures in Wonderland

Ein gelangweiltes junges Mädchen fällt ein Kaninchenloch hinunter in ein chaotisches Reich voller Unsinn, navigiert durch ein Labyrinth unlogischer Kreaturen und willkürlicher Gerechtigkeit, bevor sie aus ihrem Traum erwacht.

Carroll, Lewis 2008 23 min

Der Jagd nach einem weißen Kaninchen folgt Alice in eine phantastische Welt, in der die Logik verschwindet. Sie verändert ständig ihre Größe, begegnet unhöflichen und exzentrischen Bewohnern und überlebt ein furchterregendes königliches Gerichtsverfahren, nur um zu erkennen, dass der Unsinn der Phantasie nichts weiter als ein Kartenspiel ist.

Alice wächst rasch, bis sie mehr als zweieinhalb Meter groß ist; ihr Hals streckt sich wie ein Fernrohr, während ihre Füße in der Ferne zu verschwinden scheinen. Sie nimmt den kleinen goldenen Schlüssel an sich und eilt zur Gartentür, aber nun ist sie zu groß, um hindurchzugehen. Verzweifelt setzt sie sich hin und weint Liter von Tränen, bis ein großes, vier Zoll tiefes Becken sie umgibt.

Das Weiße Kaninchen kehrt zurück, prächtig gekleidet und ängstlich über die Herzogin murmelnd. Alice bittet verzweifelt um Hilfe, doch das Kaninchen lässt vor Schreck seine Handschuhe und seinen Fächer fallen und eilt davon. Alice hebt den Fächer und die Handschuhe auf, um sich abzukühlen, und während sie sich Luft zufächelt, beginnt sie zu schrumpfen. Beim Schrumpfen hinterfragt sie ihre Identität und fürchtet, sich in ein anderes Kind namens Mabel verwandelt zu haben, da sie ihre Einmaleins-Reihen oder Geografielektionen nicht mehr richtig aufsagen kann. Sie erkennt, dass der Fächer sie schrumpfen lässt, und lässt ihn gerade noch rechtzeitig fallen, um nicht vollständig zu verschwinden.

Nun winzig klein, rennt sie mit aller Geschwindigkeit zur kleinen Tür zurück, aber ach, sie ist verschlossen und der goldene Schlüssel liegt auf dem Glastisch, völlig außer Reichweite. Die Dinge scheinen schlimmer denn je, denn sie war noch nie so klein. Plötzlich rutscht sie aus und fällt in das Tränenbecken, das sie geweint hatte, als sie noch groß war. Während sie umherschwimmt, begegnet sie einer Maus. Sie versucht, mit ihr auf Englisch und Französisch zu sprechen, beleidigt das Nagetier jedoch wiederholt, indem sie ihre Katze Dinah und einen Hund erwähnt, von dem ein Bauer behauptet, er töte Ratten. Die Maus schwimmt wütend davon, aber Alice lockt sie zurück, indem sie verspricht, nicht mehr von Katzen oder Hunden zu sprechen.

Der Pool füllt sich mit verschiedenen Vögeln und Tieren, die hineingefallen sind, darunter eine Ente, ein Dodo, ein Lori und ein Adlerjunges. Die Maus schlägt vor, ans Ufer zu schwimmen, damit sie ihre Geschichte erzählen kann. Alice führt den Weg an, und die seltsame Gesellschaft schwimmt gemeinsam durch das Wasser auf das Ufer zu.

Nachdem sie mit der bunten Gesellschaft von Vögeln und Tieren ans Ufer geschwommen war, befand sich Alice wieder auf dem Trockenen – aber kaum in einer besseren Lage, denn sie und all ihre Gefährten waren durchnässt, ihr Fell und ihre Federn tropften, als sie sich auf dem moosigen Ufer versammelten. Die Kälte des Wassers ließ sie zittern, und einige begannen über das Unbehagen zu klagen, während andere sich kräftig schüttelten, um trocken zu werden. In diesem peinlichen Moment, als die ganze lächerliche Versammlung in Pfützen stand und debattierte, wie sie sich nur wärmen könnten, schlug der Dodo vor, was für alle eine äußerst eigenwillige Lösung ihres Dilemmas zu sein schien.

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