Der Jagd nach einem weißen Kaninchen folgt Alice in eine phantastische Welt, in der die Logik verschwindet. Sie verändert ständig ihre Größe, begegnet unhöflichen und exzentrischen Bewohnern und überlebt ein furchterregendes königliches Gerichtsverfahren, nur um zu erkennen, dass der Unsinn der Phantasie nichts weiter als ein Kartenspiel ist.
Gefangen und unbehaglich grübelt Alice über die Absurdität ihrer Situation nach und fragt sich, ob sie in einem so beengten Raum jemals erwachsen werden oder etwas lernen wird. Bald trifft das Kaninchen ein, doch seine Versuche, einzutreten, werden durch Alicies gewaltigen Ellbogen blockiert. Als er das Fenster probiert, schnappt Alice nach ihm, was zu einem Krach führt. Die Tiere draußen, angeführt vom Kaninchen, greifen dazu, die Eidechse Bill den Kamin hinabzuschicken. Alice zieht ihren Fuß hoch und verpasst einen scharfen Tritt, der Bill wieder hinauskatapultiert. Daraufhin droht das Kaninchen, das Haus niederzubrennen, doch Alice erwidert, dass sie ihre Katze Dinah auf sie hetzen wird.
Anstelle von Feuer bombardieren die Tiere Alice mit einem Schauer kleiner Kieselsteine, die durch das Fenster klappern. Alice bemerkt, dass sich die Kieselsteine in kleine Küchlein verwandeln. Da sie folgert, dass der Verzehr eines solchen sie kleiner machen müsse, schluckt sie ein Küchlein und beginnt rasch zu schrumpfen. Sobald sie klein genug ist, durch die Tür zu passen, rennt sie aus dem Haus, an der wartenden Tiermenge vorbei, und entkommt in einen dichten Wald.
Alice wandert durch den Wald, fest entschlossen, ihre normale Größe zurückzugewinnen und den schönen Garten zu finden. Ihre Suche wird unterbrochen, als ein großer Welpe über sie springt. Alice, die befürchtet, gefressen zu werden, spielt mit dem Welpen mithilfe eines Stocks und weicht hinter einer Distel aus, um nicht niedergetrampelt zu werden. Erschöpft von der Begegnung lehnt sie sich an einen Butterblumenstängel und sucht nach etwas Essbarem oder Trinkbarem, um ihre Größe zu verändern. Als sie einen großen Pilz entdeckt, der so hoch ist wie sie selbst, streckt sie sich auf die Zehenspitzen, um über den Rand zu spähen. Dort sieht sie eine große blaue Raupe, die auf dem Pilg sitzt, einen langen Wasserpfeifen raucht und ihr keine Beachtung schenkt.
Nachdem sie die stumme Raupe aus der Ferne beobachtet hat, tritt Alice näher an den Pilg heran, und die beiden betrachten sich schweigend, bis das Geschöpf schließlich spricht und verlangt zu wissen, wer sie ist.
Alice und die Raupe betrachten einander schweigend, bis das Insekt verlangt zu wissen, wer sie ist. Alice erklärt, dass sie seit dem Morgen mehrmals ihre Größe geändert hat und kaum noch ihre eigene Identität kennt. Die Raupe weist ihre Verwirrung streng zurück und beharrt darauf, dass solche Veränderungen nicht seltsam seien. Als Alice anmerkt, er dürfte sich bei der Verwandlung in einen Schmetterling vielleicht anders fühlen, fragt er verächtlich erneut, wer sie sei. Genervt von seinen kurzen Antworten verlangt Alice zu wissen, wer er ist, doch er weist sie lediglich an, ihre Beherrschung zu bewahren.
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