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England -- Belletristik Wichtige Zitate

Cranford

Passagen aus der klassischen Literatur, zu denen man gerne zurückkehrt.

Gaskell, Elizabeth Cleghorn · 1996 · 9 min

Diese wortgetreuen Passagen stammen aus dem gemeinfreien Text und wurden mit knappen Lese-Kommentaren versehen.

Zitate

„Ein Mann“, bemerkte einer von ihnen einmal zu mir, „ist so im Weg im Haus!“

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Diese witzige, beiläufige Bemerkung fasst die zentrale soziale Dynamik von Cranford perfekt zusammen und offenbart, dass die Frauen der Stadt die Abwesenheit von Männern eher als Vorteil denn als Nachteil für ihr geordnetes, unabhängiges Leben betrachten. (Kapitel 3: KAPITEL I.)

Zitate

„Was macht es schon aus, wie wir uns hier in Cranford kleiden, wo uns alle kennen?“

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Diese Zeile fängt die pragmatische, ungezwungene Einstellung der weiblichen Einwohnerinnen von Cranford zur Mode ein, die aus ihrer isolierten Gemeinschaft resultiert, in der soziale Beurteilungen aufgrund des Aussehens unter Menschen, die sich gut kennen, irrelevant sind. (Kapitel 3: KAPITEL I.)

Zitate

das eine kleine Mädchen der Armen Schule, dessen kurze rötliche Arme nie stark genug gewesen wären, das Tablett nach oben zu tragen, wenn es nicht heimlich von seiner Herrin unterstützt worden wäre, die nun in voller Würde dasaß und so tat, als wisse sie nicht, welche Kuchen nach oben geschickt wurden, obwohl sie es wusste, und wir es wussten, und sie wusste, dass wir es wussten, und wir wussten, dass sie wusste, dass wir es wussten, dass sie den ganzen Morgen damit beschäftigt war, Teebrot und Biskuitkuchen zu backen

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Dieses Zitat zeigt anschaulich die einvernehmliche, aufwendige Inszenierung von vornehmer Wohlhabenheit, die die Einwohner von Cranford aufrechterhielten, um ihre weitverbreitete, unausgesprochene finanzielle Not zu verbergen. (Kapitel 3: KAPITEL I.)