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Dangerous Knowledge

Frankenstein; or, the modern prometheus

Der Ehrgeiz eines jungen Wissenschaftlers, Leben zu erwecken, erschafft ein empfindungsfähiges Wesen, dessen Ablehnung durch die Menschheit in einen Kreislauf der Rache mündet, der den Schöpfer und alle, die er liebt, vernichtet.

Shelley, Mary Wollstonecraft 1993 74 min

Victor Frankenstein, angetrieben vom Wunsch, natürliche Grenzen zu überschreiten, setzt aus toter Materie ein humanoides Wesen zusammen. Entsetzt über seine Schöpfung verlässt er sie, was das Wesen dazu bringt, Rache für seine Isolation zu suchen. Die Erzählung folgt den katastrophalen Folgen dieses zerbrochenen Bundes und führt von der eisigen Arktis bis zu den ruhigen Schweizer Alpen, während Schöpfer und Schöpfung in einem gegenseitigen Streben nach dem Untergang gefangen sind.

Die Worte der Kreatur hallen in Victors Ohren wie eine Totenglocke. Er deutet die Drohung als Zeichen, dass er in dieser Nacht sterben werde, ein Ausblick, der ihn zu Tränen rührt, wenn er an Elizabeths Schmerz denkt. Als die Sonne aufgeht, sinkt Victors Wut in die Tiefen der Verzweiflung. Er wandert wie ein unruhiges Gespenst über die Insel und wünscht sich, sein Leben auf dem kahlen Felsen zu verbringen, anstatt zurückzukehren und die zu opfern, die er liebt. Schließlich erhält er Briefe von Henry Clerval, die ihn bitten, ihn in Perth zu treffen, damit sie gemeinsam südwärts reisen können. Diese Rückkehr ins Leben bewegt Victor dazu, die Insel zu verlassen, doch zunächst muss er die Beweise seiner Arbeit beseitigen.

Victor fasst Mut und betritt das grausige Labor. Die Überreste des halbfertigen Wesens liegen verstreut auf dem Boden, ein Anblick, der ihn fühlen lässt, als habe er lebendes Fleisch zerrissen. Er sammelt die Instrumente und die Überreste seiner Arbeit in einem Korb, der mit Steinen beschwert ist. In dieser Nacht segelt er hinaus auf das Meer und wirft unter dem Schutz der Dunkelheit den Korb ins Wasser. Er lauscht dem Glucksen, während es sinkt, und segelt dann davon. Die Brise erfrischt ihn, und er legt sich auf den Boden des Bootes, wo das Murmeln der Wellen ihn bald in den Schlaf wiegt.

Er erwacht und stellt fest, dass der Wind stark ist und die Wellen bedrohlich werden. Da er keinen Kompass und nur geringe Kenntnisse der Geografie besitzt, erkennt er, dass er weit von der Küste abgetrieben wurde. Seine einzige Möglichkeit ist es, vor dem Wind zu segeln. Er erträgt brennenden Durst und die Qualen des Hungers, in dem Glauben, das Meer werde sein Grab sein und die Aufgabe des Monsters sei bereits erfüllt. Er denkt an Elizabeth, seinen Vater und Clerval, die den blutrünstigen Leidenschaften des Geschöpfs ausgeliefert zurückblieben. Nach und nach jedoch legt sich der Wind, und Victor erblickt eine Linie hohen Landes. Überglücklich über diese plötzliche Gewissheit des Lebens, fertigt er ein Segel an und steuert auf das Ufer zu. Er nimmt Spuren von Bewirtschaftung wahr und eine kleine, ordentliche Stadt mit einem guten Hafen, den er mit einem Herzen voller Freude betritt.

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