Victor Frankenstein, angetrieben vom Wunsch, natürliche Grenzen zu überschreiten, setzt aus toter Materie ein humanoides Wesen zusammen. Entsetzt über seine Schöpfung verlässt er sie, was das Wesen dazu bringt, Rache für seine Isolation zu suchen. Die Erzählung folgt den katastrophalen Folgen dieses zerbrochenen Bundes und führt von der eisigen Arktis bis zu den ruhigen Schweizer Alpen, während Schöpfer und Schöpfung in einem gegenseitigen Streben nach dem Untergang gefangen sind.
Er gestand, dass er das Liebliche und Hilflose ermordet und das Unschuldige erdrosselt hatte. Er räumte ein, dass er seinen Schöpfer dem Elend geweiht und ihn bis zum rettungslosen Ruin verfolgt hatte. Er erklärte, dass seine Abscheu vor sich selbst nicht durch Waltons Hass übertroffen werden könnte. Er sehnte sich nach dem Augenblick, in dem seine Hände seine Augen berühren würden und seine Einbildungskraft ihn nicht mehr verfolgen würde. Er versprach, dass er kein Werkzeug für künftiges Unheil mehr sein würde, denn sein Werk sei nahezu vollbracht und erfordere nur noch seinen eigenen Tod. Er gelobte, das Schiff zu verlassen, seinen Scheiterhaufen aufzuschichten und seinen elenden Leib zu Asche zu verbrennen. Er drückte aus, dass der Tod sein einziger Trost sei, befleckt von Verbrechen und zerrissen von Reue. Mit trauriger und feierlicher Inbrunst rief er, dass er sterben würde und die brennenden Qualen erlöschen würden. Er würde seinen Scheiterhaufen triumphierend besteigen und sein Geist würde in Frieden schlafen.
Lebt wohl, sagte er und sprang aus dem Kajütenfenster auf das Eisfloß. Bald wurde er von den Wellen fortgetragen und in der Dunkelheit und Ferne verloren.
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