Victor Frankenstein, angetrieben vom Wunsch, natürliche Grenzen zu überschreiten, setzt aus toter Materie ein humanoides Wesen zusammen. Entsetzt über seine Schöpfung verlässt er sie, was das Wesen dazu bringt, Rache für seine Isolation zu suchen. Die Erzählung folgt den katastrophalen Folgen dieses zerbrochenen Bundes und führt von der eisigen Arktis bis zu den ruhigen Schweizer Alpen, während Schöpfer und Schöpfung in einem gegenseitigen Streben nach dem Untergang gefangen sind.
Der verräterische Türke, der von Felix’ Ruin erfuhr, brach sein Versprechen und floh mit Safie aus Italien, wobei er Felix eine beleidigende Winzigkeit an Geld schickte. Als Safie von Felix’ Armut und Exil erfuhr, befahl ihr Vater ihr, ihren Geliebten zu vergessen und sich auf die Rückkehr in die Türkei vorzubereiten. Empört stahl Safie Juwelen und Geld, engagierte eine Begleiterin und floh nach Deutschland. Nachdem ihre Begleiterin gestorben war, blieb Safie allein und hilflos zurück, aber durch die Güte von Fremden wurde sie zum Häuschen ihres Geliebten geführt.
Nachdem er die Geschichte seiner Beschützer kennengelernt hatte, wandte sich das Geschöpf nun den Büchern zu, die er im Wald entdeckt hatte und die sein Verständnis der menschlichen Natur und seiner eigenen elenden Lage vertiefen sollten. Diese Lektüre, kombiniert mit den Papieren aus Victors Labor, festigte seinen Entschluss, Akzeptanz von der Familie zu suchen, deren Geschichte er nun so gut kannte.
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