Lesebemerkungen: The Two Magics: The Turn of the Screw, Das Ende umspannend
Henry James
Teil I: Die Drehung der Schraube
Kapitel I
- Reise nach Bly: Die Erzählerin reist mit der Kutsche zum Landsitz; anfängliche Zweifel und Unsicherheit verwandeln sich in freudige Erwartung, als sie die einladende Landschaft, die prächtige Fassade und die leuchtenden Blumen erblickt.
- Begegnung mit Flora: Bezaubert von der außergewöhnlichen Schönheit und der strahlenden Unschuld der jungen Schülerin; spürt, dass die Stelle für sie bestimmt war.
- Einleben: Zieht in geräumige, gut ausgestattete Zimmer ein; erfährt, dass der zweite Schüler, Miles, am Freitag eintrifft.
- Bly erkunden: Flora zeigt der Erzählerin geheime Gänge, leere Zimmer und einen alten quadratischen Turm; die Erzählerin erlebt märchenhaftes Staunen, gemischt mit einem beunruhigenden Bewusstsein für die Masse und Größe des Hauses.
Kapitel II
- Miles’ Entlassung: Ein versiegelter Brief des Schuldirektors enthüllt, dass Miles vollständig verwiesen wurde, nicht lediglich in die Ferien nach Hause geschickt.
- Mrs. Groses Reaktion: Sichtlich bestürzt; besteht darauf, dass Miles zu jung und sanftmütig sei, um grausam oder schädlich zu anderen zu sein.
- Charakterdebatte: Die Erzählerin drängt die Haushälterin, zwischen typischem jugendlichem Unfug und wirklich schädlichem Verhalten, das eine Entlassung rechtfertigt, zu unterscheiden.
- Vorherige Gouvernante: Mrs. Grose enthüllt, dass die frühere Gouvernante nach einer plötzlichen Abreise anderswo gestorben ist; weigert sich, weitere Details zu nennen, und sagt nur „sie ist fort“.
Kapitel III
- Miles’ Ankunft: Die Gouvernante ist sofort gefesselt von der Schönheit des Jungen und seiner Aura der Unschuld; der versiegelte Anschuldigungsbrief erscheint ihr als groteske Unwahrheit.
- Pakt mit Mrs. Grose: Sie schwören, die Kinder zu schützen, und weigern sich, den Vorwurf der Vertreibung gegenüber dem Onkel oder den Kindern selbst anzuerkennen.
- Idyllischer Sommer: Es folgen Wochen schützender Verzückung; die Erzählerin gibt sich Fantasien hin, die Kinder vor der harten Realität zu bewahren.
- Abendspaziergänge: Einsame Dämmerungsspaziergänge durch das Anwesen bringen Frieden, bis sich ein Gefühl unbenennbaren Unbehagens einzuschleichen beginnt.
- Erste Erscheinung: Ein unbekannter Mann steht auf dem zinnenbewehrten Turm und starrt sie direkt an; alle Umgebungsgeräusche verstummen; die Gestalt dreht sich langsam um und verschwindet.
Kapitel IV
- Nachwirkungen: Die Gouvernante verschweigt die Sichtung vor Mrs. Grose und erfindet eine Ausrede über nasse Füße.
- Rationalisierung: Sie kommt zu dem Schluss, dass ein gewissenloser Reisender eingedrungen ist und nicht zurückkehren wird; diese Erklärung beruhigt sie vorübergehend.
- Vertiefung in die Arbeit: Sie stürzt sich in ihre Pflichten; der Charme und die Unschuld der Kinder bieten willkommene Ablenkung.
- Zweite Sichtung: Sie sieht dieselbe Gestalt am Speisezimmerfenster an einem regnerischen Abend; sein Blick gleitet an ihr vorbei zu anderen Punkten im Raum – er sucht jemand anderen.
- Umkehrung: Sie stürzt hinaus, findet die Terrasse leer; kehrt zum Fenster zurück und sieht Mrs. Grose eintreten, die beim Anblick ihres an die Scheibe gepressten Gesichts aufschreit.
Kapitel V
- Mrs. Groses Bestürzung: Sie bemerkt sofort, dass etwas mit dem blassen, erschütterten Gesicht der Gouvernante nicht stimmt.
- Die Erscheinung enthüllt: Die Gouvernante beschreibt den seltsamen Mann am Fenster und gibt ein früheres heimliches Erblicken auf dem Turm zu.
- Detaillierte Beschreibung: Kein Hut, leuchtend rotes, eng gekräuseltes Haar, blasses langes Gesicht, scharfe seltsame Augen, hohe und lebhafte Haltung, Kleider, die geliehen wirken.
- Identifizierung: Mrs. Grose erkennt die Figur als Peter Quint, den ehemaligen Kammerdiener des Hausherrn, der nie einen Hut trug und Westen stahl.
- Offenbarung des Todes: Mrs. Grose bestätigt, dass Quint tot ist – steif und kalt auf einer vereisten Dorfstraße gefunden, nachdem er das Wirtshaus verlassen hatte.
Kapitel VI
- Nachtwache im Schulzimmer: Gemeinsame Nacht der Tränen, Gebete und Gelübde; Mrs. Grose akzeptiert die Darstellung, ohne an der Zurechnungsfähigkeit zu zweifeln.
- Der Zweck des Geistes: Die Gouvernante begreift mit „unheilvoller Klarheit“, dass Quint nach Miles sucht, nicht nach ihr; sie nimmt sich vor, ein sühnender Schild zu werden und sich zwischen die Kinder und die Erscheinung zu stellen.
- Quints Geschichte: Mrs. Grose enthüllt Quints räuberischen Einfluss auf den Haushalt, seine raffinierte Grausamkeit und seinen offiziell als Unfall eingestuften Tod trotz eines Lebens voller „seltsamer Wege und Gefahren“.
- Gefühl einer Mission: Die Gouvernante findet Freude in verteidigendem Heldentum, entschlossen, vor den Kindern zu stehen, damit „je mehr ich sah, desto weniger würden sie“.
- Nachmittag am See: Flora spielt am Wasserufer, während die Gouvernante näht, ohne einen Beobachter am anderen Ufer zu bemerken.
- Zweite Erscheinung: Miss Jessel (die frühere Gouvernante) steht am gegenüberliegenden Ufer; Flora wird still und dreht ihr den Rücken zu, was beweist, dass sie den Geist sieht und verschweigt.
Kapitel VII
- Floras Geheimnis: Die Gouvernante informiert Mrs. Grose dringend, dass Flora Miss Jessel vor zwei Stunden gesehen und geschwiegen hat.
- Miss Jessels Erscheinung: Beschreibung einer Frau in Schwarz, blass und schrecklich, von außergewöhnlicher Schönheit, aber mit einer Aura von Schande; Ausdruck wütender Entschlossenheit, Flora zu ergreifen.
- Hausgeschichte: Mrs. Grose bestätigt die ungehörige, verderbte Beziehung zwischen Quint und Miss Jessel; gibt zu, dass beide „berüchtigt“ waren.
- Verzweiflung: Die Gouvernante bricht in Tränen zusammen, überzeugt, dass sie die Kinder nicht vor übernatürmlichem Schaden schützen kann.
Kapitel VIII
- Nächtliche Unterredung: Mrs. Grose erkennt sofort die detaillierten Beschreibungen von Quint und Miss Jessel wieder und bestätigt deren Realität.
- Miles’ Verbindung: Drängendes Fragen enthüllt, dass Quint und Miles monatelang unzertrennlich waren; Miles log über die Verbindung, als er damit konfrontiert wurde.
- Das Rätsel der Verderbtheit: Die Gouvernante ringt damit, wie ein als „Ungeheuer“ relegierter Junge nun wie ein engelhafter Unschuldiger erscheinen kann; vermutet, dass Quint und Miss Jessel ihn korrumpiert haben.
- Entschluss: Trotz wachsender Beweise enthält sich die Gouvernante jeder Anklage; sie nimmt sich vor, sorgfältig zu beobachten, ohne zu urteilen: „Ich muss einfach abwarten.“
Kapitel IX
- Ruhe vor dem Sturm: Tage vergehen ohne Zwischenfälle; die außergewöhnliche Klugheit und Zuneigung der Kinder besänftigen die verbliebenen Befürchtungen.
- Harmonisches Bündnis: Die Kinder wirken unnatürlich vereint und koordinieren gelegentlich subtile Ablenkungen.
- Dritte Begegnung: Spät in der Nacht erlischt eine Kerze auf der Treppe; Quint steht auf dem Absatz; die Gouvernante verspürt keinen Schrecken, nur stille Bereitschaft.
- Quints Verschwinden: Nach langem Gegenüberstehen dreht sich Quint um und verschwindet die Treppe hinunter.
Kapitel X (als Kapitel 11 bezeichnet)
- Floras Verschwinden: Kommt zurück und findet Floras Bett leer vor; das Kind versteckt sich hinter dem Fensterladen mit vorgezogenen Vorhängen.
- Ausweichende Antworten: Flora leugnet, jemanden gesehen zu haben; die Erzählerin unterdrückt den Impuls, sie unmittelbar mit ihrer Lüge zu konfrontieren.
- Nächtliche Wache: Beim Durchstreifen der Korridore sieht die Erzieherin eine Frau auf der Treppe (Miss Jessel), die sofort verschwindet.
- Turmbeobachtung: Beobachtet von einem verlassenen Turmzimmer aus; sieht Miles auf dem Rasen stehen, gebannt von etwas im Turm über ihm.
Kapitel XI (als Kapitel 11 bezeichnet)
- Terrassengespräch: Die Erzieherin berichtet Mrs. Grose, wie sie Miles nachts im Freien angetroffen hat; beschreibt, wie sie ihn durch das dunkle Haus an Quints Lieblingsorten vorbeiführt.
- Miles’ Geständnis: Im Mondlicht erklärt Miles, er habe den Vorfall als Scherz inszeniert, um sie glauben zu machen, er sei „böse“: „Wenn ich böse bin, bin ich böse!“ Er küsst sie; sie ist beinahe überwältigt von seiner Frechheit und seinem Charme.
Kapitel XII
- Miles’ Drohung: Berichtet von seinen Abschiedsworten: „Denke nur, was ich tun könnte!“ Befürchtet, dass er seine eigene Fähigkeit, Schaden anzurichten, kennt.
- Erschlichene Unschuld: Beschuldigt die Kinder, eine Fassade aufrechtzuerhalten; ihre Güte sei „ein Spiel“ und „ein Betrug“; sie gehören den Geistern.
- Böse Absichten der Geister: Glaubt, dass die Geister danach trachten, die Distanz zwischen sich und den Kindern zu verkürzen, und sie in dem Versuch, dies zu erreichen, ins Verderben locken.
- Weigerung, sich an den Onkel zu wenden: Lehnt Mrs. Groses Vorschlag ab, an den Arbeitgeber zu schreiben; fürchtet dessen Spott und Verachtung; droht zu gehen, falls sie verraten wird.
Dreizehntes Kapitel
- Unausgesprochener Pakt: Die Kinder kennen ihr Unbehagen; meiden bewusst die verbotenen Themen (Geister, die frühere Gouvernante).
- Herbst vergeht: Seit der Begegnung auf der Treppe keine Erscheinungen mehr; Bly sieht „aus wie ein Theater nach der Vorstellung“.
- Last des Schweigens: Sie vermutet, dass die Kinder sogar in ihrer leibhaftigen Gegenwart „Besucher“ beherbergen; probt Konfrontationen, kann die Namen aber nicht aussprechen.
- Besuch des Onkels: Die Kinder fragen ständig, wann er komme; sie hortet ihre Briefe und hofft, seine Ankunft werde Erleichterung bringen.
Vierzehntes Kapitel
- Sonntagsspaziergang: Die Kinder gehen zur Kirche; Miles ist in des Onkels Schneiderkleidern gekleidet und wirkt selbständig.
- Schulfrage: Miles fragt, wann er zurückkehren werde; möchte „mehr vom Leben sehen“ und „seinesgleichen“, nicht mit einem „kleinen Mädchen“ in einen Topf geworfen werden.
- Konfrontation auf dem Kirchhof: Allein mit Miles an einem Grab; er fragt, ob man es dem Onkel wissen machen könne. „Ich werde es tun!“ erklärt er und marschiert dann allein in die Kirche.
Fünfzehntes Kapitel (als Entwurf des sechzehnten Kapitels bezeichnet)
- Machtverschiebung: Die Gouvernante begreift, dass Miles ihr die Angst entlockt und einen Hebel gegen sie in der Hand hat.
- Fluchtimpuls: Während des Gottesdienstes erwägt sie, alles stehen und liegen zu lassen.
- Rückzug: Sie kehrt ins Haus zurück; bricht am Fuß der Treppe zusammen, wo sie Miss Jessel begegnet war.
- Erscheinung bei Tageslicht: Findet Miss Jessel im Schulzimmer bei hellem Tageslicht vor, einer Haushälterin gleich einen Brief schreibend; ruft „Du entsetzliche, elende Frau!“, bevor sie verschwindet.
Sechzehntes Kapitel
- Die Stille der Kinder: Bei der Rückkehr bewahren die Kinder und Mrs. Grose ein seltsames Schweigen über ihre Abwesenheit.
- Miss Jessels Geständnis: Die Gouvernante enthüllt, Miss Jessel habe gestanden, „die Qualen der Verdammten zu erleiden.“
- Entscheidung zu schreiben: Sie erklärt, sie werde noch in derselben Nacht an den Onkel schreiben und Miles’ Rauswurf offenbaren.
- Abgefangener Brief: Sie entdeckt, dass ihr Brief das Haus nie verlassen hat; Miles hat ihn genommen und vernichtet.
Siebzehntes Kapitel
- Besuch in stürmischer Nacht: Von Besessenheit getrieben, sucht sie Miles’ Zimmer während eines Gewitters auf.
- Das Gespräch: Miles wünscht sich eine neue Schule, nicht seine alte; besteht darauf, der Onkel müsse „die Dinge endgültig regeln.“
- Flehen: Die Gouvernante wirft sich vor ihn und fleht ihn an, sie ihn retten zu lassen; „Ich würde eher sterben, als dir Schmerz zu bereiten.“
- Plötzliche Finsternis: Ein Schwall eiskalter Luft erschüttert das Zimmer; die Kerze erlischt; Miles sagt ruhig: „Ich war es, der sie ausgeblasen hat, Liebes!“
Achtzehntes Kapitel
- Unsignierter Brief: Verfasst und in der Tasche versiegelt; ein vorbildlicher Morgen mit den Kindern.
- Klaviervortrag: Miles spielt mit außerordentlichem Charme, fast hypnotisch; sie vergisst die Zeit und alles andere.
- Floras Verschwinden: Sie bemerkt, dass Flora fehlt; Miles behauptet, nichts zu wissen.
- Schlussfolgerung: Sie kommt zu dem Schluss, dass Flora mit Miss Jessel gegangen ist; Miles hat für die gezielte Ablenkung gesorgt.
- Aufbruch: Sie macht sich an einem feuchten, grauen Nachmittag auf, um Flora zu finden, und lässt den ungesendeten Brief auf dem Tisch in der Halle liegen.
Neunzehntes Kapitel
- Weg zum See: Sie ist zuversichtlich, dass Flora zu der Stelle gegangen ist, an der sie zuvor Miss Jessel gesehen haben.
- Boot fehlt: Sie entdeckt das versteckte Boot am gegenüberliegenden Ufer; Flora ist allein hinübergefahren.
- Entdeckung: Sie findet Flora auf dem Gras stehend, lächelnd, mit einem gepflückten Farn in der Hand.
- Konfrontation: Sie verlangt zu wissen, wo Miss Jessel ist.
Kapitel XX
- Erscheinung am See: Miss Jessel steht am gegenüberliegenden Ufer; Mrs. Grose sieht nichts, was ihre Blindheit bestätigt.
- Floras Leugnung: Behauptet kalt, niemanden zu sehen; nennt die Gouvernante grausam; „Ich mag dich nicht!“
- Mrs. Groses Flucht: Stellt sich auf Floras Seite; sie reisen gemeinsam in „schmerzvollem Widerspruch“ ab und lassen die Gouvernante verlassen zurück.
- Trauer: Die Gouvernante sinkt weinend zu Boden; bei ihrer Rückkehr sind Floras Sachen entfernt – Beweis für ihr völliges Versagen.
- Stiller Abend: Miles gesellt sich am Kamin zu ihr; sie sitzen schweigend; eine außerordentlich süße Traurigkeit inmitten tödlicher Kälte.
Kapitel XXI
- Floras Krankheit: Fiebrig und unruhig; ihre Ängste kreisen ganz um die Gouvernante, nicht um die Geister; leugnet mit stolzem Groll, irgendetwas zu sehen.
- Schlussfolgerung der Gouvernante: Erkennt Floras Haltung als Schuld; die Kinder wurden von ihren gespenstischen Freunden „klüger“ gemacht, um einen Groll gegen sie aufzubauen.
- Plan: Mrs. Grose wird Flora zum Onkel nach London bringen; dies entfernt das Kind von Bly und aus dem Einfluss der Gouvernante.
- Abgefangener Brief: Mrs. Grose enthüllt, dass Miles den Brief an den Onkel vernichtet hat; er hat die Post gestohlen.
Kapitel XXII
- Allein mit Miles: Die Gouvernante steht der „ungeheuren Prüfung“ allein gegenüber; muss vorangehen, indem sie es als einen Test gewöhnlicher Tugend behandelt.
- Morgendliche Abwesenheit: Miles macht einen beiläufigen „Spaziergang“; der Vorwand des Unterrichts wird stillschweigend aufgegeben.
- Speisezimmer: Serviert das Abendessen im großen Raum unter dem Fenster, wo sie Quint zum ersten Mal sah; Miles fragt nach Floras Krankheit.
- Die Erklärung: Nachdem das Dienstmädchen gegangen ist, dreht sich Miles vom Fenster um und sagt: „Nun – wir sind also allein!“
Kapitel XXIII
- Gesellschaft: Miles fragt, ob die anderen „zählen“; ergründet ihre Gefühle über ihre Einsamkeit.
- Fensterszene: Miles steht mit dem Rücken zu ihr; die Gouvernante erkennt, dass sich das Machtverhältnis verschoben hat – er scheint nun ausgeschlossen oder eingeschlossen.
- Freiheit: Miles erklärt, Bly „stimmt“ mit ihm überein; er hat „Meilen und Meilen“ erkundet und sich nie so frei gefühlt.
- Drängen auf Wahrheit: Fordert, dass er ihr sagt, was er auf dem Herzen hat.
- Aufschub: Miles wird unruhig; bittet, zuerst Luke zu sehen; geht ohne Geständnis.
- Die Frage: Sie fragt, ob er ihren Brief vom Tisch in der Diele genommen hat.
Kapitel XXIV
- Quints Erscheinen: Der Geist steht während des Verhörs am Fenster; die Gouvernante schirmt Miles vor dem Anblick ab.
- Briefgeständnis: Miles gibt zu, den Brief genommen zu haben, um zu sehen, was sie über ihn geschrieben hatte; er hat ihn verbrannt.
- Schulgeständnis: Miles offenbart, dass er lediglich „Sachen gesagt“ hat zu Freunden; nicht gestohlen hat; zu Unrecht wegen Worten der Schule verwiesen wurde.
- Erkenntnis der Unschuld: Die Gouvernante ist entsetzt, als sie erkennt, dass ihre monatelange Qual auf falschen Annahmen beruhte; nennt seine Bestrafung „Unsinn und Quatsch.“
- Letzte Konfrontation: Quint erscheint am Fenster; Miles ruft „Peter Quint – du Teufel!“ und dreht sich um, um hinzusehen; das kleine Herz steht still; „Ich habe dich, aber er hat dich für immer verloren!“
Teil II: Covering End
Kapitel I (I)
- Schauplatz: Covering End, altes englisches Landhaus; heißer Samstag im August.
- Chivers: Gealterter Diener wartet auf Besucher; lauscht einer Frauenstimme, die die Galerie oben erkundet.
- Mr. Prodmore: Kommt mit dem Plan, seine Tochter Cora mit Kapitän Yule, dem neuen Erben, zu verheiraten.
- Ankunft Coras: Sie kommt spät und aufgeregt; enthüllt, dass auch eine amerikanische Frau, die sich leidenschaftlich für alte Häuser interessiert, zu Besuch ist.
- Hypothek aufgedeckt: Prodmore hält alle Hypothekenunterlagen; das Anwesen gehört ihm tatsächlich trotz Yules Erbschaft.
- Kapitän Yule: Wird von Paddington erwartet; hat das Haus noch nie zuvor gesehen.
Kapitel II (26)
- Heiratsplan: Prodmore setzt Cora unter Druck, Yule anzunehmen; erinnert sie an seine Investition in ihre Ausbildung („Hunderte und Hunderte von Pfund“).
- Politische Transaktion: Behauptet, er stimme mit Yules radikalen Ansichten überein; stellt die Heirat als persönliche Transaktion dar.
- Coras Protest: Flieht in das Morgenzimmer, als sie Yules Kutsche hört.
Kapitel III
- Ankunft von Mrs. Gracedew: Strahlende amerikanische Witwe; kennt das Haus in- und auswendig aus Büchern und Bildern.
- Chivers: Sie lobt ihn als „perfekt“; lädt ihn als ihren Familiendiener nach „Missoura Top“ ein.
- Zerbrochener Topf: Zerbricht aus Versehen eine Chelsea-Vase; Chivers ist vor Scham am Boden zerstört.
- Kapitän Yule: Trifft den neuen Hausherrn; bietet ihm an, ihm das Haus zu zeigen, das er noch nie gesehen hat.
- Hausbesichtigung: Mrs. Gracedew übernimmt die Führung von Chivers, korrigiert seine Geschichtsangaben und datiert das Haus auf das 14. Jahrhundert.
- Wertsteigerung: Bei der Besichtigung für die Gossage-Besucher steigt der Immobilienwert auf ihre begeisterte Anregung hin von 20.000 Pfund auf 50.000 Pfund.
- Prodmmores Befehl: „Übertreiben Sie es nur ruhig! Überzeugen Sie ihn davon.“
Kapitel IV
- Philosophischer Austausch: Frau Gracedew und Yule diskutieren über das Haus, das Erbe und die politische Pflicht.
- Hintergrund zu Yule: Hat die Armee verlassen, um Sozialarbeit im East End zu verrichten; Familienstreit verhinderte, dass er sich als Kind dem Haus nähern konnte.
- Finanzkrise: Offenbart, dass das Anwesen an Prodmore für seinen gesamten Wert verpfändet ist; droht der vollständige Verlust.
- Ultimatum von Prodmore: Muss Cora heiraten und seine radikalen Prinzipien aufgeben, um das Haus zu retten.
- Frau Gracedews Verteidigung: Leidenschaftliches Argument dafür, dass Schönheit und Erhaltung heilige Pflichten sind; „Du musst Schönheit in deinem Leben haben.“
- Yules Rückzug: Kann sich nicht festlegen; Coras Ankunft lässt ihn nach oben fliehen.
Kapitel V
- Coras Geständnis: Vertraut Frau Gracedew an, dass sie gezwungen ist, Yule zu heiraten.
- Yules Entscheidung: Kehrt zurück und teilt mit, dass er Prodmores Bedingungen akzeptiert hat; Frau Gracedews Einfluss hat ihn dazu bewogen, sofort zu handeln.
- Aufbruch: Yule steigt nach oben, um Prodmore zu treffen; Frau Gracedew bleibt in Aufruhr zurück und läuft im Flur auf und ab.
- Zerbrochene Vase: Findet Fragmente der Chelsea-Vase; hält eine stille Trauerrede über den Verlust.
Kapitel VI
- Leugnung: Cora bestreitet entschieden, die Absicht zu haben, Yule zu heiraten.
- Geheime Liebe: Sie gesteht, Hall Pegg zu lieben, den sie am Bahnhof kennengelernt hat; sie sind heimlich zusammen spaziert.
- Der Name: Der Vater lehnt den Namen „Hall Pegg“ ab und sagt, er klinge wie eine Kleiderstange.
- Bündnis: Frau Gracedew stimmt zu, sich für Hall Pegg einzusetzen; die Frauen besiegeln den Pakt mit einem Kuss.
Kapitel VII
- Konfrontation: Prodmore sucht nach Cora; gibt preis, dass er das Eigentumsrecht für Yule als Schwiegersohn „aufgegeben“ hat.
- Enthüllung: Mrs. Gracedew gibt Coras geheime Verlobung mit Hall Pegg bekannt.
- Verhandlung: Sie bietet an, Prodmore Anteil am Nachlass abzukaufen.
- Preisanstieg: Prodmore erhöht den Preis auf 70.000 £, nachdem er von der Entführung erfährt.
- Abschluss: Mrs. Gracedew akzeptiert; Yule kommt hinunter; Prodmore reist wütend ab, um seine Tochter zu verfolgen.
Kapitel VIII
- Schuldenübernahme: Mrs. Gracedew gibt bekannt, dass sie Yules Schulden übernommen hat und ihn so von der Verlobung mit Cora befreit.
- Bedingungen: Sie weigert sich, den Preis preiszugeben; bietet ihm beliebige Bedingungen nach seiner Wahl an.
- Heiratsantrag: Von ihrer Großzügigkeit gerührt, bittet Yule um ihre Hand; sie stoppt ihn mit einem „Pst!“
- Touristen: Deutsche Besucher kommen an; Mrs. Gracedew stellt Yule als ihren zukünftigen Ehemann vor.
- Lösung: Covering End ist gerettet; Chivers bekommt das Haus mit Verwunderung zurück.
Hauptthemen
- Übernatürliche Ambiguität: Die Geister in Die Drehung der Schraube bleiben ambivalent – echte Manifestationen oder Projektionen der gequälten Psyche der Gouvernante.
- Unschuld und Verderbnis: Kinder dienen als Schlachtfelder übernatürlicher Einflüsse, ihre Reinheit oder Verdorbenheit steht ständig infrage.
- Isolation und Last: Die zunehmende Einsamkeit und die schreckliche Verantwortung der Gouvernante treiben sie in psychologische Extreme.
- Romantische Aufopferung: Mrs. Gracedews Eingreifen in Covering End rettet sowohl das Stammhaus als auch Kapitän Yule vor einem Schicksal, das schlimmer ist als Verschuldung.
- Klasse und Transaktion: Ehe und Eigentum fungieren als Finanzinstrumente; soziale Mobilität wird durch kalkulierte Austauschprozesse verhandelt.
- Vergangenheit, die die Gegenwart heimsucht: Beide Geschichten machen die Last der Geschichte sowohl buchstäblich als auch figurativ greifbar – Geister in Bly, Hypotheken und Erbe in Covering End.
Diese Notizen verfolgen den psychologischen Abstieg der Gouvernante in Bly und die Gesellschaftskomödie um Eigentum und Ehe in Covering End und fangen Henry James’ zweifache Auseinandersetzung mit übernatürlichem Grauen und romantischer Auflösung ein.