Nick Carraway zieht 1922 nach New York und verstrickt sich in das Leben seines wohlhabenden Nachbarn Jay Gatsby und seiner Cousine Daisy Buchanan. Als Gatsbys opulente Partys und seine verborgene Vergangenheit enthüllt werden, führt sein verzweifeltes Bemühen, die Geschichte mit Daisy neu zu schreiben, zu Gewalt, Verrat und dem Zusammenbruch des amerikanischen Traums.
Am Morgen der Beerdigung geht Nick nach New York, um Wolfshiem zu finden. Der Gangster spricht mit Ehrfurcht davon, wie er Gatsby als jungen Major entdeckte, gerade aus der Armee entlassen, in Uniform, weil er sich keine anderen Kleider leisten konnte, hungrig und verzweifelt. Er zog den Jungen aus dem Nichts empor, sagt er. Aber als Nick ihn bittet, zur Beerdigung zu kommen, lehnt Wolfshiem ab. Seine Regel ist, Freundschaft zu zeigen, solange ein Mann lebt. Wenn jemand getötet wird, hält er sich heraus.
Die Beerdigung findet in einem dichten Nieselregen statt. Ein Leichenwagen, eine Limousine mit Mr. Gatz, dem Pfarrer und Nick, ein Kombiwagen mit Bediensteten und dem Postboten von West Egg. Als sie den Friedhof betreten, hört Nick Schritte durch den Schlamm hinter ihnen platschen. Es ist der brillenäugige Mann aus Gatsbys Bibliothek, der Fremde, der einst darüber staunte, dass alle Bücher echt waren. Er konnte nicht zum Haus gelangen, sagt er. Und auch sonst niemand. Früher kamen sie zu Hunderten. Das arme Schwein, sagt er und wischt sich den Regen von den Brillengläsern.
Nach der Beerdigung wenden sich Nicks Erinnerungen nach Westen. Er denkt an Weihnachtszüge, die von Chicago abfahren, den Schnee, der sich neben den Gleisen erstreckt, die scharfe, wilde Winterluft. Er erkennt, dass dies eine Geschichte von Westlern war – Tom und Gatsby, Daisy und Jordan und er selbst –, die alle subtil unfähig waren, sich an das Ostküstenleben anzupassen. Der Osten erscheint ihm jetzt wie eine Nachtszene von El Greco, verzerrt und heimgesucht.
Bevor er abreist, trifft Nick Jordan Baker. Sie wirft ihm vor, sie am Telefon sitzen gelassen zu haben, der Unehrlichkeit, eine schlechte Fahrerin zu sein, die auf eine andere schlechte Fahrerin traf. Er ist dreißig Jahre alt, sagt er ihr, zu alt, um sich selbst zu belügen und es Ehre zu nennen. Sie schütteln sich die Hände, und er wendet sich wütend ab, halb verliebt in sie, und unendlich betrübt.
Später, auf der Fifth Avenue, trifft Nick Tom Buchanan. Er weigert sich, ihm die Hand zu schütteln. Tom gibt zu, dass er Wilson gesagt hat, wem das Auto gehörte. Gatsby hatte es verdient, sagt Tom. Er hat Myrtle überfahren wie einen Hund und nie angehalten. Nick sieht die Sorglosigkeit in Toms Gesicht, die grenzenlose Sorglosigkeit von Menschen, die Dinge und Geschöpfe zerstören und sich in ihr Geld zurückziehen, während andere das Chaos aufräumen.
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