The Great Gatsby cover
The American Dream

The Great Gatsby

Die obsessive Verfolgung einer verlorenen Liebe durch einen geheimnisvollen Millionär führt im dekadenten, hohlen Umfeld der Oberschicht von Long Island zur Tragödie.

Fitzgerald, F. Scott (Francis Scott) 2021 52 min

Nick Carraway zieht 1922 nach New York und verstrickt sich in das Leben seines wohlhabenden Nachbarn Jay Gatsby und seiner Cousine Daisy Buchanan. Als Gatsbys opulente Partys und seine verborgene Vergangenheit enthüllt werden, führt sein verzweifeltes Bemühen, die Geschichte mit Daisy neu zu schreiben, zu Gewalt, Verrat und dem Zusammenbruch des amerikanischen Traums.

Nick, der selten trinkt, lässt sich vom Schwung der Party mitreißen. Tom bringt Whisky hervor, und der Nachmittag bekommt etwas Trügerisches. Gäste beginnen zu erscheinen: Catherine, Myrtles Schwester, eine weltgewandte junge Frau mit rotem Haar und gepuderter Haut; und die McKees – ein Fotograf und seine schrille, hübsche Frau, die damit prahlt, dass ihr Mann sie über hundert Mal fotografiert hat. Myrtle zieht ein aufwendiges cremefarbenes Kleid an, und mit dem Kostüm kommt ein Persönlichkeitswandel. Die Lebenskraft, die Nick in der Garage beobachtet hatte, verwandelt sich in etwas Hochmütiges und Theatralisches. Sie schreitet durch die überfüllten Räume, ihr Lachen wird lauter, ihre Gesten theatralischer, als würde sie eine Rolle spielen, die sie einstudiert, aber noch nicht gemeistert hat.

Das Gespräch wendet sich dem Klatsch zu. Catherine flüstert, dass Gatsby – Nicks Nachbar – mit Kaiser Wilhelm verwandt sei, die Quelle seines geheimnisvollen Reichtums. Sie behauptet, Angst vor ihm zu haben. Das Gespräch转向转向转向 Tom und Myrtles Situation. Catherine besteht darauf, dass keiner von beiden seinen Ehepartner ertragen kann, und erklärt, dass eine Scheidung unmöglich sei, weil Daisy katholisch sei. Nick weiß, dass dies falsch ist, aber die Ausgeschmücktheit der Lüge beunruhigt ihn. Myrtle erzählt von ihrer eigenen Ehe und behauptet, George geheiratet zu haben, weil sie ihn für einen Gentleman hielt, nur um herauszufinden, dass er unter ihr stand. Sie beschreibt, wie sie herausfand, dass er für ihre Hochzeit einen Anzug geliehen hatte, und wie sie den ganzen Nachmittag geweint hatte, nachdem sie die Wahrheit erfahren hatte.

Als der Abend sich vertieft, fließt der Whisky in Strömen. Nick fühlt sich gefangen vom Momentum der Party, hineingezogen in Streitgespräche, denen er nicht entkommen kann. Er beobachtet die Szene mit einer seltsamen Zwiespältigkeit – sowohl Teilnehmer als auch Beobachter, verzaubert und abgestoßen von der rohen Zurschaustellung menschlicher Begierden. Myrtle wird kühner, erzählt von ihrer ersten Begegnung mit Tom in einem Zug, beschreibt, wie sein weißer Hemdbrusteinsatz gegen ihren Arm drückte, wie sie dachte, dass man nicht ewig leben kann. Sie beginnt aufzuzählen, was sie alles kaufen wird: eine Massage, ein Halsband für den Hund, einen Kranz für das Grab ihrer Mutter.

Die Zeit wird fließend. Die Uhr zeigt neun, dann zehn. Mr. McKee döst in seinem Stuhl. Das Hundewelpe winselt auf dem Tisch. Gegen Mitternacht zerbricht die Atmosphäre. Tom und Myrtle starren sich an, streiten darüber, ob sie das Recht hat, den Namen seiner Frau auszusprechen. Myrtle, betrunken und trotzig, beginnt immer wieder „Daisy“ zu skandieren. Tom schlägt sie mit einer scharfen, brutalen Bewegung, und Blut spritzt über die Szene.

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