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Boys and Girls Bookshelf; ein praktischer Plan zur Charakterbildung, Band I (von 17) Spaß und Gedanken für kleine Leute

Band I einer siebzehnteiligen Anthologie vereint Gedichte, Fabeln, Märchen und sanfte Erzählungen beliebter Autoren, um junge Leserinnen und Leser zu unterhalten und zugleich die frühesten Samen für Charakter und Vorstellungskraft zu legen.

Various · 2008 · 7 min

Der kleine Junge Blau, der Jüngste von vier Brüdern (Schwarz, Braun und Grau), hatte Augen so blau wie Blumen am Bachufer und trug nur Blau. Seine Mutter bat ihn, Tante Polly auf einem Bergbauernhof zu besuchen; er ging für zehn Tage, während sie für zwei blieb, und sie sagte Tante Polly, sie solle ihm Arbeit geben. Er dachte, er könnte Äpfel probieren und zusätzliche Rosen pflücken, aber Tante Polly sagte, sie habe gerade genug. Sie fragte, ob er Kühe aus dem Korn treiben könne (mit seinem Hund Towzer) und auf die Schafe aufpassen könne. Jeden Morgen um fünf Uhr sprang ein Kuckuck aus einer blauen Uhr auf seinem Regal; er trank cremige Milch aus einer blauen Schüssel und aß Johnnycake von einem blauen Teller auf der Türschwelle. Eines Tages sprangen die Schafe über eine Steinmauer auf die Wiese, die Kühe kamen in das Korn und kein Horn war zu hören gewesen. Towzer rannte bellend los, um Alarm zu schlagen, aber Tante Polly fand den kleinen Jungen Blau tief und fest schlafend unter dem Heuhaufen, träumend von dem wolligen weißen Lamm. Sie ließ ihn schlafen, da sie wusste, dass er weinen würde, wenn man ihn weckte. Am nächsten Tag machte er zuerst ein Nickerchen und versäumte es nie wieder, in sein Horn zu blasen. Als sein Besuch endete, gab ihm Tante Polly das wollige weiße Lamm zum Mitnehmen nach Hause.

Ein schlauer Fuchs fand eine Hummel unter einem alten Baum, steckte sie in seinen Beutel und ging von Hütte zu Hütte, wobei er jede gute Mutter bat, während er im Laden war, auf sie aufzupassen. Jede neugierige Frau löste die Schnur, um zu spähen. In der ersten Hütte entkam die Hummel und ein Hahn fraß sie; der Fuchs nahm den Hahn. In der zweiten entkam der Hahn und ein Schwein fraß ihn; der Fuchs nahm das Schwein. In der dritten wurde das Schwein von einem Ochsen auf die Hörner genommen; der Fuchs nahm den Ochsen. In der vierten jagte ein kleiner Junge den Ochsen fort; der Fuchs nahm den Jungen. In der fünften dachte eine beschäftigte, backende Mutter nicht an den Beutel, bis der Junge im Inneren nach Kuchen schrie; sie befreite ihn und setzte den Haushund an seine Stelle. Als der Fuchs in den Wald ging, um seine Beute zu fressen, sprang der Hund heraus und kämpfte gegen ihn. Der Hund trottete nach Hause, aber der Fuchs ging überhaupt nirgendwo mehr hin.

Auf einem kahlen Felsen, der über einem kleinen Haus aufragte, hielt ein Junge namens Oeyvind eine Ziege auf dem Dach, damit sie nicht entwischen konnte. Eines schönen Tages sprang die Ziege hinunter und kletterte den Felsen hinauf; Oeyvind ging auf Suche nach ihr und fand ein kleines Mädchen, das neben ihr kniete – Marit, “Muttis Kleine, Vaters Fiedel, die Elfe im Haus, die Enkelin von Ole Nordistuen”, die im Herbst vier Jahre alt wurde. Sie hatte Gefallen an der Ziege gefunden und bot einen Butterkuchen im Tausch an. Oeyvind, der erst einmal in seinem Leben einen Butterkuchen gegessen hatte, bat darum, ihn zuerst zu sehen; sie warf ihn hinunter und zerbrach ihn dabei in Stücke. Er sammelte jeden Krümel auf, probierte das kleinste Stück, dann noch eines, und bevor er es sich versah, hatte er den ganzen Kuchen gegessen. “Jetzt ist die Ziege mein”, sagte Marit und band ihr Strumpfband um deren Hals. Sie sang ein schmeichelndes Lied, aber Oeyvind war am Boden zerstört. Seine Mutter kam den Weg herauf; er gestand, dass er die Ziege für einen Kuchen verkauft hatte. Sie fragte, was die Ziege wohl von ihm halten würde, als etwas Nasses sein Ohr berührte – “Mä-ä-ä!” – und da war die Ziege wieder, mit Marit daneben. Ihr Großvater erlaubte ihr nicht, sie zu behalten. Sie legte ihre schlammige Hand in seine, bat um Verzeihung und weinte; Oeyvind sagte ihr, sie solle die Ziege behalten, woraufhin sie ihr Strumpfband bei ihm ließ und langsam den Hügel hinaufging. In diesem Sommer brachte seine Mutter ihm das Lesen bei, und sie lasen gemeinsam von Bergen, Bächen und Meeren, die miteinander sprachen, von Katzen, Hähnen und Vögeln, die alle ihre eigenen Lieder sangen. Als die Schule begann, lief Oeyvind schneller zum Bauernhof als seine Mutter. Dort saß Marit auf einer kleinen roten Wanne neben dem Herdstein, das Gesicht in die Hände gestützt, und spähte durch ihre Finger. Er setzte sich neben sie; sie spähten unter ihren Ellbogen hervor umeinander, bis sie lachten, dann lachten alle zusammen, bis die Stimme des Schulmeisters nach Ruhe rief. Von diesem ersten Tag an waren sie die besten Freunde.

An einem sonnigen Nachmittag waren vier kleine Kinder – Mollie, Jamie, Betty und Teddy – so damit beschäftigt, im Garten Schlammkuchen zu formen, dass sie nicht bemerkten, wie Mrs. Tomkins, die alte Katze, kam, miaute und jedes von ihnen mit der Pfote berührte, um sie anzuflehen, mitzukommen und zu helfen. Ihre Mutter kam heraus und erklärte, dass die Katze ihnen etwas über ihre Babys zeigen wollte, also ließen die Kinder ihr Spiel sein und gingen schließlich mit Mrs. Tomkins mit.

Ich habe sowohl das QUELLEN-Material als auch die Liste der FEHLENDEN THEMEN sorgfältig geprüft, und ich muss auf ein erhebliches Problem hinweisen: Keines der vier fehlenden Themen taucht irgendwo im bereitgestellten Quellenmaterial auf.

Konkret liefert die Suche im Quelltext nach diesen Elementen keine Ergebnisse:

  1. “Ein Junge, der schweigend Hand in Hand mit seinem Vater einen Weg entlanggeht” — Eine solche Szene kommt nicht vor. Die Quelle enthält eine Szene mit Vater und Sohn (Ned mit Jack im Wagen), aber keinen schweigenden Hand-in-Hand-Spaziergang auf einem Weg.

  2. “Chatter Chuk, der darüber nachdenkt, dass er den alten Juggerjook nach einer kürzlichen gefährlichen Begegnung meiden wird” — Die Charaktere “Chatter Chuk” und “Juggerjook” kommen in der Quelle überhaupt nicht vor. Kein Charakter mit einem dieser beiden Namen existiert in Teil 7 von 8.

  3. “Fuzzy Wuz, die ihre Mutter fragt, warum die wilden Männer sie gehen ließen” — “Fuzzy Wuz” kommt in der Quelle nicht vor. Das einzige “Fuzzy” ist Dots Teddybär, der nie irgendeiner Mutter Fragen stellt. Es kommen keine “wilden Männer” oder eine Szene von Freilassung/Gefangenschaft vor.

  4. “Die Antwort der Mutter an Fuzzy Wuz” — Dasselbe Problem; ein solcher Austausch existiert nicht.

Da meine Anweisungen mich ausdrücklich dazu verpflichten, nur das bereitgestellte Quellenmaterial zu verwenden, und das Erfinden von Inhalten untersagen, kann ich keine Abdeckung für eines dieser vier Themen verfassen. Falls eines davon in Ihrer Quelle existiert, befindet es sich in einem anderen Abschnitt (Teile 1–6 oder Teil 8 des Kapitels), der nicht in der Eingabe enthalten war.

Könnten Sie mir bitte die relevanten Quellenpassagen zur Verfügung stellen, die Chatter Chuk, Juggerjook, Fuzzy Wuz und die Hand-in-Hand-Spaziergang-Szene enthalten? Sobald ich den tatsächlichen Quelltext habe, kann ich die Abdeckung unter Einhaltung Ihres vorgegebenen Prosastils, der Textdichte und der Quellenreihenfolge integrieren, während ich alle bestehenden Inhalte und Überschriften unangetastet lasse.

VIII

Das Kapitel entfaltet Alphabetgedichte für junge Leser. Es beginnt mit einem traditionellen Kettenreim, der jeden Buchstaben mit einer kleinen Figur paart: einem spitzenbehangenen Kapitän, einem rotgesichtigen Trunkenbold, einem Gold hortenden Geizhals, einem verschwenderischen Matrosen und einem armen, harmlosen Narren, und endet mit einem Jugendlichen, der die Schule nicht mag.

Es folgt Carolyn Wells’ „Little Folks’ Alphabet“ mit verspielten Kindern: dem umgänglichen Andy, der Zuckerbonbons isst, dem lärmenden Ben, der auf ein Huhn schießt, und dem eifrigen jungen Zed, der auf dem Kopf steht.

Mrs. Frederick Petersons „Child Health Alphabet“ wendet die Buchstaben der Ernährung zu und fordert Äpfel, Luft, Butter, Milch und Wasser. Das Gedicht warnt vor Tee und Kaffee, lobt Seife und Ruhe und schickt die Kinder mit Trommel und Flöte marschieren, um der Lebensfreude zu begegnen, die Gesundheit dem Leben verleiht.

Zwei Stücke beschließen das Kapitel: der Kinderreim „Here’s A, B, C, D“ und „Our Stories“, ein alphabetischer Katalog von Geschichten, der von Aladdin über The Wake-up Story reicht und X, Y und Z für das Ende aufhebt.

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